KiwiSDR WebSDR: Live HF- & Kurzwellen-Receiver Online
KiwiSDR ist eine browserbasierte WebSDR-Plattform, mit der du HF/Kurzwelle online hören kannst — ganz ohne eigene SDR-Hardware. Du bekommst Live-Audio und ein Echtzeit-Waterfall-Spektrum direkt im Browser.
Ein Software Defined Radio (SDR) erledigt Tuning, Filterung und Demodulation in Software statt in Hardware. WebSDR bedeutet: Der Empfänger ist über das Web erreichbar — das Radio steht irgendwo (Antenne + RF-Umgebung), du bedienst es im Browser.
KiwiSDR läuft typischerweise auf einer BeagleBone-basierten Embedded-Plattform mit RF-Frontend und integriertem Webserver — „Antenne rein und online." Es ist beliebt für öffentliche Stationen und Hobby-Netzwerke weltweit. Das Projekt wird gepflegt unter kiwisdr.com, Receiver findest du auf rx.linkfanel.net.
Auf gut Deutsch: Kurzwelle wie Spotify scrollen — nur mit mehr Rauschen und mehr Charakter.
KiwiSDR trifft den Sweet Spot: einfacher Zugang für Hörer, überschaubarer Betrieb für Stationsbetreiber, und eine UI, mit der Signal-Jagd schnell geht.
- Keine Hardware nötig — Browser reicht
- Waterfall macht Signale sofort sichtbar
- Schneller Mode-Wechsel (AM / SSB / CW)
- Top für DX, Utilities, Beacons
- Standalone Embedded-System
- Öffentlich oder privat teilbar
- Stabiles Tuning via GPS-Disziplinierung
- Community-getriebene Updates
Viele KiwiSDRs sind geografisch verteilt — das macht „Hören" nebenbei zu „Ausbreitung messen". Das globale Netz ist durchsuchbar auf rx.linkfanel.net und im Original- websdr.org-Verzeichnis.
Dieser Receiver ist öffentlich erreichbar. Der Button öffnet die KiwiSDR-Oberfläche in einem neuen Tab für Live-Kurzwelle und Waterfall-Erkundung.
Das ist ein externes SDR-Gerät mit eigener Web-UI. Dein Browser lädt es direkt von
t.ben2.de (Port 8073). Deine IP-Adresse wird dabei an diesen Server übermittelt.
Weitere WebSDR-Verzeichnisse: websdr.org · kiwisdr.com/public · rx.linkfanel.net
Ein Waterfall ist nicht nur hübsches Pixel-Gewitter — er ist ein Live-Dashboard: Noise Floor, Öffnungen, Fading (QSB) und „wo die Musik spielt" auf HF.
- Solarflux / Sonnenflecken
- K-Index / Kp (geomagnetische Störung)
- Tageszeit (Tag/Nacht + Greyline)
- Jahreszeit (Schichtenverhalten)
- Helle Linien → starke Träger / Rundfunk
- Welliges Fading → QSB / Mehrwege
- Steigende Basislinie → mehr Noise / Störung
- Plötzlich „Leben" → Bandöffnung
- EU stark, NA nix → regionaler Pfad
- Signale nahe Greyline → Long-Path möglich
- Viele Bänder gleichzeitig schwach → geomagnetisch unruhig
- Kombinieren mit DX Cluster-Trends
- Beacon-Netzwerke beobachten
- Solar-Indizes (SFI / Kp) prüfen
Weniger raten, mehr timen.
Mit genug Receivern wird ein KiwiSDR-Netz zu einem verteilten Ausbreitungs-Analyse-Instrument — praktisch, visuell, sofort nutzbar. Unser Weltraumwetter-Dashboard zeigt SFI, K- und A-Index live.